ZUGMASCHINEN

Seit seiner Gründung im Jahre 1985 ist die Firma Tractair bahnbrechend an der Entwicklung von Druckluftbremsen für Zugmaschinen beteiligt und spielt seitdem bei der Verwendung von Druckluftbremsanlagen, mit denen Zugmaschinen Anhänger und andere angehängte Einheiten sowohl im Gelände als auch auf der Straße schnell und sicher abbremsen können, eine Vorreiterrolle.

Die Anlagen können am Standort von Tractair selbst eingebaut werden oder bei größeren Stückzahlen baut die Firma die Anlagen am Montageband des Herstellers der Zugmaschinen in die Fahrzeuge ein.

Es werden mehrere Anlagen angeboten, einschließlich der Einleitungs- (umgekehrt) und Zweileitungs- (senkrecht) -varianten, der 2/1-Leitungsanlagen und der älteren
3-Leitungsanlagen aus Großbritannien, sowie der neuen Lufteinschussanlage („In-shot“).

Alle Anlagen von Tractair sind mit zahlreichen Ausfallsicherungsoptionen ausgestattet, die sicherstellen, dass jederzeit ein Ersatzsystem verfügbar ist.

 

KONSTRUKTIONSLEISTUNGEN

Das Konstruieren und Einbauen von Druckluftbremsanlagen ist ein hochspezialisiertes Verfahren. Der verfügbare Platz ist immer begrenzt und es ist wichtig, dass die Druckluftbremsanlage im Einklang mit bereits eingebauten Bremsen, elektrischen und hydraulischen Anlagen arbeitet. Allein schon die Komplexität der möglichen Bauversionen einer jeden Bauart von Zugmaschine bedeutet, dass jede nachfolgende Montage von Ausrüstung, wie z.B. eines Frontladers, zusätzlicher Hydraulikventile oder mit der hinteren Zapfwelle betriebener Geräte, genaue technische Daten erfordert, die bereits in der Planungsphase festgelegt werden müssen.

Die Firma investiert laufend in neue Technologien und Schulungen der Konstruktionsabteilung, damit die Konstrukteure von Tractair mit den Entwicklungen bei den Erstherstellern Schritt halten können. Die Konstruktionsingenieure von Tractair sind angewiesen, eng mit den Konstruktions- und Produktingenieuren der Zugmaschinenhersteller zu kooperieren. Zusammen entwickeln sie voll integrierte Anlagen, beginnend bei der Entwicklung eines neuen Fahrzeugs bis zur Produktion und darüber hinaus.

Eines der leistungsfähigsten CAD-Programme, die verwendet werden, ist Solid Works, das mit Systemen wie PRO-E kompatibel ist. Damit können beide Parteien auf 3D-Modelle und elektronische Zeichnungen zugreifen und sie bearbeiten, wodurch die effektive Konstruktionsarbeit beschleunigt werden kann. Für Solid Works gibt es eine Reihe von Zusatzprogrammen, die für verschiedene Anwendungen eingesetzt werden können, einschließlich der Finite-Element-Analyse (FEA) zur Analyse einer Vielzahl von Variablen, mit der man berechnete Ergebnisse für das Verhalten von Bauteilen unter Belastung erzielt.

Ersthersteller begrüßen Tractairs Engagement bei der Entwicklung, womit sichergestellt wird, dass die Druckluftbremsanlagen dem sich ständig veränderten Sortiment der Zugmaschinenmodelle angepasst werden.

 

 

NACHRÜSTEN

Tractair ist in der Lage, für alle Zugmaschinen aus Europa und Nordamerika Druckluftbremsanlagen zu entwickeln und sie damit nachzurüsten.
 

NACHRÜSTSYSTEME FÜR ZUGMASCHINEN

Außerdem hat die Firma eine Reihe von Nachrüstsystemen für die Montage durch geprüfte und geschulte Zugmaschinenhändler auf der ganzen Welt entwickelt. Die Firma arbeitet eng mit Zugmaschinenherstellern zusammen und bietet Schulungen, Unterstützung und Prüfeinrichtungen an, damit ihre Händler die Druckluftbremsanlagen in ihren eigenen Werkstätten einbauen können.

  • Für den Händler bieten die Anlagen folgende Vorteile:
  • Einen einträglichen Service
  • Eine gute Ausnutzung der Werkstattanlagen
  • Hervorragende Schulungen und technische Unterstützung
ZUGMASCHINE DRUCKLUFBREMSGRUPPE
 
BREMSVENTILGRUPPE
 
FEA (Finite-Element-Analyse)
 
KOMPRESSORGRUPPE
KUPPLUNGSGRUPPEN AUS GB UND
EUROPA