Das Konstruieren und Einbauen
von Druckluftbremsanlagen ist ein hochspezialisiertes Verfahren.
Der verfügbare Platz ist immer begrenzt und es ist wichtig,
dass die Druckluftbremsanlage im Einklang mit bereits eingebauten
Bremsen, elektrischen und hydraulischen Anlagen arbeitet.
Allein schon die Komplexität der möglichen Bauversionen
einer jeden Bauart von Zugmaschine bedeutet, dass jede nachfolgende
Montage von Ausrüstung, wie z.B. eines Frontladers, zusätzlicher
Hydraulikventile oder mit der hinteren Zapfwelle betriebener
Geräte, genaue technische Daten erfordert, die bereits
in der Planungsphase festgelegt werden müssen.
Die Firma investiert laufend in neue Technologien und Schulungen
der Konstruktionsabteilung, damit die Konstrukteure von
Tractair mit den Entwicklungen bei den Erstherstellern Schritt
halten können. Die Konstruktionsingenieure von Tractair
sind angewiesen, eng mit den Konstruktions- und Produktingenieuren
der Zugmaschinenhersteller zu kooperieren. Zusammen entwickeln
sie voll integrierte Anlagen, beginnend bei der Entwicklung
eines neuen Fahrzeugs bis zur Produktion und darüber
hinaus.
Eines der leistungsfähigsten CAD-Programme, die verwendet
werden, ist Solid Works, das mit Systemen wie PRO-E kompatibel
ist. Damit können beide Parteien auf 3D-Modelle und
elektronische Zeichnungen zugreifen und sie bearbeiten,
wodurch die effektive Konstruktionsarbeit beschleunigt werden
kann. Für Solid Works gibt es eine Reihe von Zusatzprogrammen,
die für verschiedene Anwendungen eingesetzt werden
können, einschließlich der Finite-Element-Analyse
(FEA) zur Analyse einer Vielzahl von Variablen, mit der
man berechnete Ergebnisse für das Verhalten von Bauteilen
unter Belastung erzielt.
Ersthersteller begrüßen Tractairs Engagement
bei der Entwicklung, womit sichergestellt wird, dass die
Druckluftbremsanlagen dem sich ständig veränderten
Sortiment der Zugmaschinenmodelle angepasst werden.